Egal ob jung oder alt, beim Sport oder bei der Hausarbeit – wer aktiv ist, zieht sich immer wieder mal eine kleine Wunde zu. Meist ist das nicht weiter schlimm, und mit einem Desinfektionsmittel griffbereit lassen sich schnelle und einfache Erste-Hilfe-Massnahmen durchführen. Iod ist bei der Desinfektion von Wunden seit langem bewährt: Seine Wirkbreite ist sehr gross und Resistenzen sind nicht bekannt.
Iod, oder Jod, wird den meisten noch aus dem Chemieunterricht oder als notwendiges Spurenelement für die Funktion der Schilddrüse bekannt sein. Bei der Wundbehandlung stehen seine antiseptischen Eigenschaften im Vordergrund. Besonders sinnvoll ist die Verwendung gemeinsam mit dem Trägermaterial Povidon (Polyvinylpyrrolidon, PVP).
Werfen wir einen Blick auf die genaue Wirkweise: Iod reagiert unter anderem so stark mit der Oberfläche von Erregern, dass deren Zellwände zerstört werden. Der Erreger stirbt ab und kann im Körper keinen Schaden mehr anrichten. Auf diese Art tötet das Antiseptikum Iod viele Keime ab, die uns im Alltag begegnen.